Freitag, 4. April 2014

Die grüne Gerda

Mein Bäcker "ums Eck" hat seit einer Weile ein neues "Aktionsteilchen".
Beim ersten Mal hab ichs nur gekauft, weil ich den Namen so toll fand - Mama Gerdi und so :-)
Und jetzt - steh ich einfach mega-mäßig auf diesen superleckeren grünen Mix!

Die GRÜNE GERDA!

Aber was zur Hölle ist die "grüne Gerda"?!

Ich verrats euch :-)

Hinter diesem pikanten Namen versteckt sich ein Blättertig-Schiffchen belegt mit frischem Spinat, Walnüssen und Fetakäse. Ein Hammer-Mix sag ich euch!! Und glaub nicht mal allzu schwer zum Nachmachen...

Man nehme:

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal - wahlweise Hefeteig, gerne auch selbst gemacht
1 Packung tiefgefrorenen Blattspinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 - 2 EL gutes Olivenöl
Schmand, Frischkäse, saure Sahne oder Creme Fraiche - ganz nach Belieben
gehackte Walnüsse
Fetakäse - den Guten bidde :-)

Zum Würzen:

Salz, Pfeffer
Paprika, Muskatnuss
evtl. frische grüne Kräuter
wer mag: einen Schugger Tomatenmark - für die Fruchtigkeit

Und wie gehts?

Die Zwiebel und den Knobi schälen und kleinhacken. Mit Olivenöl in der Pfanne glasig andünsten. Blattspinat zugeben und langsam auftauen lassen. Sobald der Spinat aufgetaut ist den Frischkäse/Schmand etc. unterrühren, damit eine sämige Masse entsteht. Das Ganze gut würzen (Spinat zieht!!) und zur Seite stellen.

Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Den Feta in kleine Stücke schneiden.
Blätter- oder Hefeteig ausrollen und auf ein Backblech legen. Einen Rand vordrücken. Die Spinatmasse gleichmäßig darauf verteilen. Anschließend die Walnüsse und den Feta darüberstreuen. Das Ganze kommt dann für ca. 20 Minuten bei ca. 180 Grad in den Ofen - bis der Feta leicht goldbraun ist.

Nach 20 Minuten darf die "grüne Gerda" raus aus dem Ofen - und am besten noch lauwarm direkt in den Mund :-)

Eignet sich sicher auch hervorragend als Partysnack.



Dazu passt ein leckerer, fruchtig-frischer Tomatensalat. Alternativ können frische Cocktailtomaten auf der "warmgrünen Gerda" drapiert werden - das Auge isst ja bekanntlich mit.

So - hiermit darf jeder der mag, meinem Stammbäcker Konkurrenz machen! Zum GGT - "Grüner-Gerda-Test" erkläreich mich natürlich jederzeit bereit :-)

Wie wärs eigentlich mit einer "Roten Rini"? Vielleicht fällt dazu ja jemand was ein :-)

Nen Juten wünsch ich!

Donnerstag, 3. April 2014

Dip-Tipp :-)

Was braucht man für ein tolles Abendessen?

Gar nicht viel:
Frisches Fladenbrot, Ciabatta und/oder ein herzhaftes Vollkornbrot
Ein bisschen Rohkost, Ofengemüse und/oder etwas Antipasti
Und die Krönung: ausgefallene, selbstgemachte DIPS!!

Linsen-Aprikosen-Curry-Dip:
ca. 100 ga gelbe Linsen (roh)
4 - 5 getrocknete Aprikosen
etwas Sesamöl
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Curry

Die Linsen waschen und in der doppelten Menge Wasser gar kochen. Restliche Zutaten untermischen und mit einem Pürierstab zu einer sämigen Masse pürieren.

Variante:
100 g rote anstatt gelbe Linsen
Anstatt Sesamöl etwas Walnussöl verwenden
Als Extra Tomatenmark zugeben

Gleich zubereiten wie den gelben Linsendip.

Tofu-Quark:
ca. 100 g Tofu
150 g Sojajoghurt
einige getrocknete Tomaten in Öl
frische Kräuter wie Basilikum, Thymian und Oregano
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Olivenöl

Tofu kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten pürieren. Sollte die Masse zu fest sein, etwas Olivenöl untermischen.

Variante:
Anstatt der getrockneten Tomaten können auch Oliven verwendet werden - oder beides. Auch lecker :-)

Klassischer Kräuterquark:
ca. 250 g Quark
etwas Mineralwasser oder Joghurt zum Glattrühren
Lauchzwiebeln
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz
frische Kräuter nach Belieben (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Oregano....)

Den Quark mit Joghurt oder Mineralwasser luftig aufschlagen. Die restlichen Zutaten kleinschneiden bzw. fein hacken und unterheben. Mit den Gewürzen abschmecken.

Variante:
Klein geschnittene Oliven oder getrocknete Tomaten unterheben.

Schafskäse-Dip:
ca. 150 g Schafskäse
Etwas Joghurt zum glattrühren
1 Knoblauchzehe
Rote Zwiebeln
Kräuter nach belieben
evtl. etwas Salz, Pfeffer und Paprika

Schafskäse kleinschneiden. Mit dem Joghurt und der ausgepressten Knoblauchzehe pürieren und die Kräuter unterheben. Mit den Gewürzen fein abschmecken. Mit roten Zwiebelringen garnieren.

Thunfisch-Dip:
1 Dose Thunfisch ohne Öl
Tomatenmark
Senf
Salz, Pfeffer, Paprika
evtl. etwas Zwiebelgewürz
Sojasoße
evtl. frischen Basilikum

Den Saft vom Thunfisch ableeren, eine kleine Menge zurückbehalten. Den Thunfisch mit der Gabel zerpflücken. Tomatenmark und Senf zugeben. Mit Salz, Pfeffer (frisch aus der Mühle!) und Paprika abschmecken. evtl. etwas Zwiebelgewürz zugeben. Mit einem Schuss Sojasoße abrunden und mit frischem Basilikum garnieren.

Guacamole à la Alex:
1 reife Avocado
Saft von einer Limette
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz

Fruchtfleisch aus der Avocado lösen. Grob hacken und mit den Gewürzen sowie dem Limettensaft abschmecken. Einfach, schnell, HAMMERLECKER!

So könnt ich noch ewig weitermachen! Dips sind einfach was tolles.....
Last but not least - der Klassiker:

Tzatziki:
ca. 150 g griechischer Joghurt
1/2 Salatgurke
ca. Saft von 1/2 Zitrone
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Paprika

Salatgurke schälen und kleinraspeln. Mit Salz besträuen und Wasser ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Joghurt mit der ausgepressten Knoblauchzehe, etwas Zitronenaft und den Gewürzen glattrühren. Vorsicht mit dem Salz, da die Gurkenraspeln auch schon sehr salzig sind!
Gurke "ausdrücken" und unter den Joghurt heben.






Schlemmerwochenende mit meiner Sis vor ca. 6 Wochen - herrlich und sooo legga! :-)

Ode an den Frühlingsregen - Annegrets April-Gedicht

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass……,“
es regnet feine Fäden, welch ein Spaß.
Hören dich tröpfeln, hören dich rauschen -
mit Frühling im Herzen wir Menschen lauschen,
regnest warm, du Frühlingsregen
und wir wandern fröhlich auf geweichten Wegen.

Alle Wesen dein Wasser genießen:
Pflanzen damit wachsen und sprießen,
Tiere finden zartes Grün zum fressen,
niemand wird dabei vergessen.
Kröten legen ihren Laich
in den aufgefüllten Teich.

Die Weide mit den Kätzchen winkt
und alles schnäbelt, alles singt:

Du regnest, du regnest, die Erde wird nass,
du regnest feine Fäden, welch ein Spaß.
Frühlingsregen, dich wollen wir loben,
schenkst uns dazu noch nen Regenbogen
und bizarre Wolken am Himmelszelt
wie wunderbar das Ganze und ganz ohne Geld.


Mittwoch, 2. April 2014

Veganer Rüblikuchen


Hört sich ganz einfach an - und lecker :-)

Zutaten:

·        1 Tasse rohe Karottenraspel

·        1/2 Tasse Oliven-, Erdnuss- oder Sesamöl

·        3/4 Tasse Getreide- (Reis, Dinkel, Hafer), Mandel- oder Sojamilch

·        1/3 Tasse Dinkelmehl 1050 oder Vollkornmehl

·        2 Esslöffel Chiasamen oder Maisstärke oder Sojamehl oder Haferflocken

·        2/3 Tassen Zucker

·        2 Teelöffel Backpulver

·        1/2 Tasse Kokosflocken

·        Vanille


Zubereitung:
Zuerst die trockenen und die flüssigen Zutaten getrennt voneinander vermischen, dann zusammenrühren. Die Masse in eine Springform geben. Den Kuchen bei 180-200 Grad ca. 30 Minuten backen.
Wer möchte kann den noch warmen Kuchen mit einer Zartbitterkuvertüre oder veganen Kuvertüre bestreichen und mit Kokosraspel bestreuen.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!
 
 

Das ist mal ein VORSATZ

"Heute verzichte ich, wichtig zu sein"


Einfach mal nicht wichtig sein - herrlich!
Nicht effektiv.
Nicht erreichbar.
Nicht aktiv.
Nicht präsent.
Nicht repräsentativ.
Nicht sinnvoll.
Nicht kommunikativ.
Nicht flexibel.
Nicht mobil.
Nicht aufmerksam.
Einfach nur unwichtig - einfach nur ICH.


 
So wie die beiden hier - die machens richtig!




Dienstag, 1. April 2014

Interessant.....und so einfach?!

10 % unserer Stimmung schaffen die äußeren Umstände.
Für 90 % sind wir selbst verantwortlich - jeder für sich.
Und zwar durch unsere eigene Einstellung und wie wir mit den äußeren Umständen umgehen.

Ja dann....

 

Gerdas April-Gedicht

Wer tut was er will?
Der April, der April!

Wer kann schön sein und herrlich,
gleichzeitig schaurig, gefährlich,
wer hält niemals still,
der April, der April.

Wer ist mal heiter, gelassen,
kann bringen Schnee noch in Massen,
weil er es eben will,
der April, der April.

Wer lässt den Sommer schon spüren,
will uns zum Baden verführen,
weil er alles haben will,
der April, der April.

Wer kann den Herbst uns vortäuschen,
mit lautem Wind und Geräuschen,
weil er nicht ruhig sein will,
der April, der April.

Wer kann uns alles vorgaukeln,
will uns manchmal verschaukeln,
weil er ein Meister sein will,
der April, der April.

Der April – er lässt sich nicht verbiegen,
das bedeutet – er wird immer siegen,
weil er einfach das macht, was er will,
der April, der April.